Marko Nußbaum erstellte einen kritischen Gastbeitrag für HORIZONT Online. In diesem Artikel stelle Marko fest: Google Home als Voice Assistant ist nicht so smart wie erwartet.

GOOGLE HOME VOICE ASSISTANT: JETZT AUCH IN DEUTSCHLAND

  • Heute, am 08. August 2017, zieht der Google Assistant auch in deutsche Wohnzimmer ein.
  • Transaction API vereinfacht Kaufabläufe und steigert Conversion ohne hohe Entwicklungskosten.

Während Nutzer zuvor schon beispielsweise über Pixel-Phones oder die Messaging-App Allo mit dem Assistenten kommunizieren konnten, gesellt sich jetzt auch der stationäre Smart-Home-Speaker Google Home, der für 149€ erhältlich ist, in die Produktreihe. 

Conversational UI (dialogbasierte Nutzerführung), Sprachassistenten und Chatbots sind aktuell große Trendthemen: Amazon brachte bereits 2016 Echo und die kleinere Variante Echo Dot auf den Markt, über die man mit der KI Alexa kommunizieren kann.

Google Home hat einen ähnlichen Funktionsumfang: Der kleine Lautsprecher integriert sich in das alltägliche Leben der Nutzer. Er liefert auf Anfrage nützliche Informationen oder bedient Elektrogeräte im Haus und kann komplette Gespräche führen. 

Googles eigene Dienste sind natürlich schon perfekt integriert: Mit einer Anfrage wie „Wo ist die nächste Pizzeria?“ zeigt Google Assistant auf Basis der aktuellen Position des Nutzers nahegelegene Lokale aus Google Maps. Dieser kann dann direkt eine Routenplanung starten oder anrufen.

„OK Google, bitte bestelle mir eine Pizza.“

Wie bei Amazon bietet Google Entwicklern ebenfalls die Möglichkeit, eigene Anwendungen („Actions“) für den Google Assistant und Google Home zu veröffentlichen.

Im Falle der Pizzeria könnte also zum Beispiel der Besitzer eine Action veröffentlichen, die das Bestellen von Pizza direkt aus dem Assistant heraus ermöglicht, ohne den Umweg über einen Telefonanruf oder den persönlichen Besuch.

Google empfiehlt, bei der Entwicklung für Google Home und den Google Assistant die Plattform API.AI zu verwenden. Dabei kann man von einigen Features profitieren, die es bei Alexa-Skills so nicht gibt: 

API.AI nutzt maschinelles Lernen, um natürliche Sprache besser verstehen zu können. Gleichzeitig wird angezeigt, welche Sätze der Nutzer noch nicht verstanden wurden. Darauf basierend können mögliche Äußerungen stetig angepasst und optimiert werden.

Außerdem unterstützt API.AI nicht nur den Google Assistant, sondern auch Chatsysteme wie Slack oder Telegram, so dass einfach plattformübergreifende Anwendungen entwickelt werden können.

„Sechs Euro fünfzig, bitte.“

Am Ende einer Interaktion mit einem Sprachassistenten kommt oft der Zeitpunkt, an dem der Nutzer vor der Bestellung eines Produkts steht. Während Amazon keine Hilfestellung dafür anbietet, gibt es für Actions on Google die sogenannte Transaction API, eine Schnittstelle für die Reservierung und den Kauf von Produkten. Diese befindet sich aktuell noch im Beta-Status, wird in Zukunft aber dafür sorgen, dass ein kompletter Bestellprozess von der Auswahl bis zur Bezahlung nur über den Assistenten abgewickelt werden kann.

Eine entsprechende Funktionalität müsste für Amazon Alexa komplett selbst programmiert werden.Mit dem gleichen Entwicklungsaufwand kann so also beim Google Assistant eine höhere Conversion Rate (Umwandlung vom Nutzer zum Kunden) erzielt werden als bei Alexa.

Erfüllung der Anfrage auf dem Server

Abgesehen von extrem simplen Fällen muss der Assistent die Anfragen des Nutzers für gewöhnlich dynamisch beantworten, basierend auf den gelieferten Informationen. 

Dieser Prozess, genannt „Fulfillment“, geschieht – sowohl bei Alexa als auch beim Google Assistant – in einer selbstentwickelten Serverkomponente.

TheAppGuys bieten die Entwicklung einer solchen Serverkomponente an, auf Wunsch auch als übergreifende Einheitslösung für die Verwendung mit sowohl Amazon Alexa als auch Google Home. Diese Software kann auch als Middleware zu bereits existierenden Serversystemen in Ihrem Unternehmen fungieren.

Auch das Design des Conversational User Interface (CUI) unter Beachtung von Best Practices und den Richtlinien von Amazon und Google gehört zu unseren Leistungen. 

Wir sehen uns Ihre Anforderungen an und übersetzen diese in einen natürlichen Gesprächsfluss. Dabei beachten wir auch mögliche Missverständnisse und Fehlerfälle. 

Kontaktieren Sie uns und wir finden gemeinsam heraus, welche Bots und Assistenten für ihren Anwendungsfall in Frage kommen und wie die Umsetzung konkret aussehen kann.

Hier erfahren Sie mehr:

Oder rufen Sie uns an: 0221 / 291 993 72

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